Willkommen bei Lucks & Lucks

Seit fast 50 Jahren ist Lucks & Lucks Ihr kompetenter Ansprechpartner bei der Steuerberatung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung sowohl national als auch international. Wir sind ein Familienunternehmen, in dem erste und zweite Generation exzellent zusammenarbeiten.

 

Leistungen


 

Steuerberatung

Neben den klassischen Bereichen der Steuerberatung erhalten Sie in unserer Kanzlei auf Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen um Ihre steuerliche Situation entscheidend zu verbessern.

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Rechtsberatung

Sie suchen Lösungen für zivilrechtliche, strrafrechtliche oder wirtschaftsrechtliche Probleme? An unserem Standort Aschaffenburg betreuen wir Unternehmer und Privatpersonen individuell und umfassend.

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Steuerstrafrecht

Das deutsche Steuerstrafrecht umfasst im weitesten Sinne alle Gesetze, die Sanktionen wegen Verstößen gegen deutsche Steuergesetze androhen. Zwar enthalten die §§ 369 ff. Abgabenordnung…

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Finanzgerichtsprozesse

Finanzgerichtsprozesse vor den Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof (BFH) haben enorm an Bedeutung gewonnen. Die Finanzverwaltung setzt sich erst in solchen Verfahren mit…

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Lucks & Lucks Tagestipp


Tipps Steuer

Steuerrecht: Fehlverhalten des Steuerberaters badet der Mandant aus

Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass einen Steuerberater ein grobes Verschulden am nachträglichen Bekanntwerden von Tatsachen oder Beweismitteln trifft, wenn er bei der Erstellung der Steuererklärung „die ihm zumutbare Sorgfalt in ungewöhnlichem Maße und in nicht entschuldbarer Weise verletzt“ hat. In dem Fall hatte der Steuerberater trotz Kenntnis vom Insolvenzverfahren seines Mandanten (hier ging es um einen Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH) nicht jährlich die Realisierung eines Auflösungsverlusts geprüft. Dadurch war dem Geschäftsführer ein finanzieller Schaden entstanden. Er wollte den bestandskräftigen Steuerbescheid nachträglich ändern lassen, weil er nicht unter dem Fehlverhalten seines Steuerberaters leiden dürfe. Das Gericht sah das anders: Ihm sei das grobe Verschulden des Beraters zuzurechnen. (FG Düsseldorf, 2 K 1274/17) – vom 23.05.2018

Tipps Recht

Reiserecht: Mehrkosten und 100 Prozent «Schmerzensgeld» passen nicht zusammen

Platzt eine geplante Karibik-Kreuzfahrt für ein Ehepaar kurzfristig, so kann es eine Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit verlangen. Allerdings „nur“ anteilig. In dem konkreten Fall hatte es der Veranstalter für die mit viel Vorlauf gebuchte Kreuzfahrt versäumt, eine Kabine für das Paar zu reservieren. Die beiden planten um und machten eine Mietwagen-Rundreise durch Florida. Die Mehrkosten dafür wollten sie erstattet haben (hier: knapp 900 €). Darüber hinaus forderten sie eine Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit (hier in Höhe des Wertes der geplatzten Schiffstour von knapp 5.000 €). Rund 75 Prozent der Forderung wurden erfüllt. Aber es ginge nicht beides: sich voll für eine ausgefallene Reise entschädigen lassen und gleichzeitig die Mehrausgaben für den spontanen Ersatz-Urlaub komplett erstattet verlangen.(BGH, X ZR 94/17) – vom 20.04.2018